ZENDA beim 1. Mai in Köln

Wir als ZENDA e.V. waren am 1. Mai mit einem Informationsstand auf dem Heumarkt in Köln!

Der 1. Mai ist mehr als ein Feiertag. Er ist ein Kampftag.

Ein Tag, der daran erinnert, dass Rechte erkämpft wurden – und dass viele Kämpfe bis heute nicht abgeschlossen sind.
Wenn wir über Arbeit sprechen, denken wir oft an Lohnarbeit. Doch ein großer Teil dessen, was unsere Gesellschaft trägt, bleibt unsichtbar. Es ist die Arbeit, die nicht bezahlt wird, die als selbstverständlich gilt und die dennoch alles zusammenhält.
Diese Arbeit wird bis heute überwiegend von Frauen geleistet.
Frauen organisieren Alltag, tragen Verantwortung, halten Beziehungen und Gemeinschaften aufrecht. Sie sichern damit die Grundlage unseres Zusammenlebens – oft ohne Anerkennung, oft ohne gerechte Verteilung.
Das ist kein individuelles Problem, sondern eine strukturelle Realität.
Der 1. Mai zeigt, dass Arbeitskämpfe und die Frage nach Gleichberechtigung untrennbar miteinander verbunden sind.
 Denn solange Arbeit nicht in all ihren Formen gesehen und anerkannt wird, kann von echter Gleichstellung keine Rede sein.
Eine Gesellschaft kann nicht frei sein ohne die Befreiung der Frau.

Dafür hatten wir am Heumarkt in Köln einen Stand, um über die Lage kurdischer Arbeiterinnen zu informieren und unsere Arbeiten als ZENDA vorzustellen.

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