{"id":2785,"date":"2026-05-08T10:30:57","date_gmt":"2026-05-08T10:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/zenda-info.org\/?p=2785"},"modified":"2026-05-08T10:33:18","modified_gmt":"2026-05-08T10:33:18","slug":"kurdische-frauen-im-fadenkreuz-irans-krieg-gegen-rojhilat-und-bashur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zenda-info.org\/de\/kurdische-frauen-im-fadenkreuz-irans-krieg-gegen-rojhilat-und-bashur\/","title":{"rendered":"Kurdische Frauen im Fadenkreuz: Irans Krieg gegen Rojhilat und Bashur"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Beginn des bewaffneten Konflikts zwischen dem Iran, den USA und Israel im Februar 2026 haben die Angriffe der Islamischen Republik auf die kurdische Bev\u00f6lkerung erheblich zugenommen. Die Intensivierung dieser Angriffe betrifft insbesondere kurdische Frauen: K\u00e4mpferinnen der Oppositionsparteien in den Lagern im Nordirak (Bashur), politische Gefangene in iranischen Gef\u00e4ngnissen sowie Zivilistinnen in Rojhilat, dem iranischen Teil Kurdistans. Das Muster ist nicht neu, doch der Krieg hat ihm neue Dringlichkeit und neue Brutalit\u00e4t verliehen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Drohnenangriffe auf kurdische Lager: Waffenstillstand ohne Frieden<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 8. April 2026 verk\u00fcndete US-Pr\u00e4sident Donald Trump eine zweiw\u00f6chige Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA beziehungsweise Israel. F\u00fcr die kurdischen Gebiete im Nordirak bedeutete diese Waffenruhe keinen Frieden. Zwischen dem 14. und 17. April setzte das Iranische Revolutionskorps (IRGC) seine Drohnenangriffe auf die Lager kurdischer Oppositionsparteien in der Autonomen Region Kurdistan (KRG) fort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 14. April wurde Xezal Mewlan (Ghazal Molan Cheparabad), eine 19-j\u00e4hrige Peschmerga-K\u00e4mpferin der Komala-Partei des Iranischen Kurdistans, bei einem IRGC-Drohnenangriff auf ein Wohnkomplex im Lagergebiet Surdash in der Provinz Sulaymaniyah schwer verletzt. Was folgte, war kein Zufall, sondern ein Zusammenspiel aus milit\u00e4rischem und institutionellem Versagen mit t\u00f6dlichen Folgen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"640\" src=\"https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/xezal-mewlan-1024x640.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2793\" style=\"width:341px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/xezal-mewlan-1024x640.jpg 1024w, https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/xezal-mewlan-300x188.jpg 300w, https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/xezal-mewlan-768x480.jpg 768w, https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/xezal-mewlan-1536x960.jpg 1536w, https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/xezal-mewlan.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihre Kampfgenossinnen brachten sie zun\u00e4chst ins nahegelegene Shorsh Hospital, das jedoch nicht \u00fcber ausreichende medizinische Kapazit\u00e4ten verf\u00fcgte. Sie wurde daraufhin ins Bakhshin Hospital in Sulaymaniyah verlegt. Dort verweigerte die Krankenhausleitung die Aufnahme, aus Angst vor Repressalien f\u00fcr die Behandlung einer Peschmerga-K\u00e4mpferin, die gegen die Islamische Republik k\u00e4mpfte. Laut der Augenzeugin und Komala-Aktivistin Shakila Mahdipanah, die Xezal Mewlan begleitete, widerstand das Krankenhauspersonal trotz ihres sich rasch verschlechternden Zustands und starker Blutungen 45 Minuten lang allen Bitten um Aufnahme. &#8222;Wir hatten keine andere Wahl, als sie woandershin zu bringen&#8220;, sagte Mahdipanah gegen\u00fcber The Media Line. Xezal Mewlan erlag am 15. April ihren Verletzungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Menschenrechtsorganisation HANA untersucht den Fall und hat schwerwiegende Vorw\u00fcrfe erhalten, dass ihr weder fortgeschrittene Bildgebung noch spezialisierte Traumaversorgung und Intensivpflege gew\u00e4hrt wurden noch eine rechtzeitige Verlegung in eine geeignete Einrichtung m\u00f6glich war. Die Unabh\u00e4ngige Menschenrechtskommission der Autonomen Region Kurdistan \u00e4u\u00dferte tiefe Besorgnis \u00fcber ihren Tod, und das Gesundheitsministerium der KRG leitete eine formelle Untersuchung ein und bezeichnete die Krankenhausverweigerungen als inakzeptabel. Auch nach ihrem Tod wurde Xezal Mewlan die W\u00fcrde verweigert: Lokale Moscheen lehnten die Durchf\u00fchrung des islamischen Waschrituals ab, \u00f6ffentliche Friedh\u00f6fe verweigerten zun\u00e4chst die Beisetzung. Schlie\u00dflich wurde sie im Privatgarten des kurdischen Politikers Sardar Abdullah begraben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"225\" src=\"https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/images1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2800\" srcset=\"https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/images1.jpeg 225w, https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/images1-150x150.jpeg 150w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 17. April t\u00f6teten weitere IRGC-Drohnenangriffe auf ein Lager der Demokratischen Partei des Iranischen Kurdistans (PDKI) nahe Erbil zwei weitere Peschmerga-K\u00e4mpferinnen: Nada Miri und Samira Allahyari. Bei demselben Angriff kam auch Shahin Azar Barzin ums Leben, w\u00e4hrend sein Vater schwer verletzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Dimension dieser Angriffe ist erheblich. Zwischen dem 28. Februar und dem 15. April 2026 wurden insgesamt 703 Drohnen und Raketen auf die Autonome Region Kurdistan abgefeuert, bei denen 17 Menschen get\u00f6tet und 92 verletzt wurden. Sch\u00e4tzungen zufolge richteten sich rund 18 Prozent dieser Angriffe gegen Lager kurdischer Oppositionsparteien, in denen auch Zivilbev\u00f6lkerung und Familien lebten. In einem Angriff am 24. M\u00e4rz wurden sechs Peschmerga-Mitglieder durch eine IRGC-Drohne get\u00f6tet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bemerkenswert ist, dass diese Angriffe zu einem Zeitpunkt erfolgten, zu dem weder die KRG-Regierung noch die iranisch-kurdischen Parteien milit\u00e4rische Operationen gegen die Islamische Republik durchf\u00fchrten. Berichte internationaler Medien, die das Gegenteil behaupteten, wurden von den kurdischen Parteien ausdr\u00fccklich zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Todesurteile gegen kurdische Frauen: Aktivismus als &#8222;bewaffnete Rebellion&#8220;<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel zu den Angriffen au\u00dferhalb der Landesgrenzen setzt der Iran seinen Kurs der Kriminalisierung kurdischer Frauen im Inneren fort. Pakhshan Azizi, eine kurdische Sozialarbeiterin und Menschenrechtsverteidigerin aus Mahabad, sitzt seit August 2023 im Teheraner Evin-Gef\u00e4ngnis. Im Juli 2024 verurteilte sie ein Revolutionsgericht wegen &#8222;bewaffneter Rebellion gegen den Staat&#8220; zum Tode, allein aufgrund ihrer humanit\u00e4ren Arbeit in Fl\u00fcchtlingslagern in Nordostsyrien und Sindschar, wo sie zwischen 2014 und 2022 von IS-Angriffen betroffene Frauen und Kinder unterst\u00fctzt hatte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" width=\"1010\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Pakhshan_Azizi-1010x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2796\" style=\"width:297px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Pakhshan_Azizi-1010x1024.jpeg 1010w, https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Pakhshan_Azizi-296x300.jpeg 296w, https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Pakhshan_Azizi-768x779.jpeg 768w, https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Pakhshan_Azizi.jpeg 1064w\" sizes=\"(max-width: 1010px) 100vw, 1010px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Januar 2025 best\u00e4tigte der Oberste Gerichtshof das Todesurteil, im April 2026 wurde auch der zweite Antrag auf richterliche \u00dcberpr\u00fcfung abgelehnt. Azizis Anwalt kritisierte das Verfahren scharf: Verfahrensfehler seien ignoriert worden, die friedliche Natur ihrer T\u00e4tigkeit habe im Urteil keine Rolle gespielt. Amnesty International bezeichnete den Fall als willk\u00fcrliche Inhaftierung und forderte die sofortige Freilassung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im selben Zeitraum wurde auch Varisheh Moradi, eine kurdische Frau, die in Kobane gegen den IS gek\u00e4mpft hatte, vom Teheraner Revolutionsgericht zum Tode verurteilt, ebenfalls mit der Begr\u00fcndung der &#8222;bewaffneten Rebellion&#8220;. Im Januar 2025 riefen sechs kurdische Parteien zum Generalstreik auf, um die Hinrichtungen zu verhindern. Kurdische St\u00e4dte wie Sanandaj, Saqqez, Mahabad und Marivan beteiligten sich weitgehend am Streik, der auch von iranischen Intellektuellen, Aktivistinnen und Gewerkschaften unterst\u00fctzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Politische Gefangene in Lebensgefahr: Zeyneb Celaliyan und andere<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nachrichtenplattform Deng\u00ea Bin\u00e7avkiriy\u00ean Kurd \u00fb \u00ceran\u00ee berichtete am 22. April 2026, dass sich der Gesundheitszustand von vier politischen Gefangenen im Yezid-Gef\u00e4ngnis im Iran erheblich verschlechtert hat. Unter ihnen befindet sich Zeyneb Celaliyan, die am l\u00e4ngsten inhaftierte weibliche politische Gefangene des Iran. Celaliyan sitzt seit 2007 im Gef\u00e4ngnis und k\u00e4mpft seit Jahren mit schweren Erkrankungen. Laut dem Bericht wird ihr und ihren Mitgefangenen Perisa Kemali, Dr. Hamid Qarehhasanlou und Hojjat Alizadegan der Zugang zu medizinischer Behandlung verwehrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"282\" height=\"179\" src=\"https:\/\/zenda-info.org\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/images.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2797\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus wurde den Gefangenen der Kontakt zu ihren Familien unterbunden, der Sicherheitsdruck wurde erh\u00f6ht und der Verfahrensstand einiger ihrer F\u00e4lle wurde unter dem Vorwand fehlender Unterlagen in einen unklaren Zustand versetzt, was ihre Lage zus\u00e4tzlich gef\u00e4hrdet.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Interne Repression: Verhaftungen und Kommunikationsunterbrechung<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Eskalation des Krieges hat die Islamische Republik auch die innere Repression verst\u00e4rkt. Berichte dokumentieren eine deutlich gestiegene Zahl willk\u00fcrlicher Verhaftungen von Zivilpersonen und politischen Aktivistinnen in Rojhilat. Das Kurdistan Human Rights Network verzeichnete ein verst\u00e4rktes Muster gezielter Festnahmen und Einsch\u00fcchterungen kurdischer Zivilgesellschaft in Phasen milit\u00e4rischer Eskalation. Frauen, die bereits wegen ihrer politischen T\u00e4tigkeit im Blickfeld der Beh\u00f6rden stehen, sind dabei besonders gef\u00e4hrdet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig \u00fcberschritt die Internetabschottung im Iran die Marke von 1.000 Stunden. Diese Abschottung dient nicht nur der Unterdr\u00fcckung von Protest, sondern auch der Erschwerung der Dokumentation staatlicher Gewalt in Kurdistan. Berichte \u00fcber Misshandlungen, Verhaftungen und Angriffe k\u00f6nnen so kaum nach au\u00dfen dringen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Dreifache Marginalisierung: Struktureller Kontext<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurdische Frauen im Iran sind einer dreifachen Marginalisierung ausgesetzt: als Frauen unter einem theokratischen Regime, das ihnen grundlegende Rechte entzieht, als Angeh\u00f6rige einer ethnischen Minderheit in einem persisch-zentrierten Nationalstaat sowie als Individuen innerhalb patriarchalischer gesellschaftlicher Strukturen. Statistisch weisen kurdische Frauen im Iran im Vergleich zu persischen Frauen h\u00f6here Inhaftierungsraten und st\u00e4rkere beh\u00f6rdliche Verfolgung auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurdische Gebiete im Iran sind seit Jahrzehnten einer systematischen wirtschaftlichen Vernachl\u00e4ssigung und milit\u00e4rischen Durchdringung ausgesetzt. Der Zugang zu Bildung, Besch\u00e4ftigung und \u00f6ffentlichen \u00c4mtern ist f\u00fcr Kurdinnen und Kurden strukturell eingeschr\u00e4nkt. Persisch bleibt die einzige Unterrichtssprache an Schulen, was kurdische Kinder von Beginn an benachteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurz nach der Revolution von 1979 erkl\u00e4rte Ajatollah Chomeini den Jihad gegen Kurdistan und autorisierte gro\u00dfangelegte Milit\u00e4roperationen, die zu Massakern, Hinrichtungen und Vertreibungen f\u00fchrten. Diese Praxis der Kriminalisierung kurdischer politischer Existenz als staatsfeindliche Bedrohung setzt die Islamische Republik bis heute fort, nun unter dem Vorwand von Kriegszustand und Sicherheitsinteressen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr kurdische Frauen im Exil in der Autonomen Region Kurdistan oder in Europa bedeutet dies, dass eine R\u00fcckkehr in den Iran auch nach einem m\u00f6glichen Kriegsende keine reale Option darstellt. Eine in Erbil lebende Kurdin sagte gegen\u00fcber dem Medienportal The Amargi, Wandel werde in kurdischen Gebieten wom\u00f6glich schneller eintreten, weil dort mehr gesellschaftlicher R\u00fcckhalt f\u00fcr Frauenrechte bestehe. Doch die Strukturen des Regimes und der Gesellschaft seien nicht durch einen Krieg allein zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Einordnung<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Angriffe auf kurdische Frauen, ob durch Drohnen auf Peschmerga-Lager in Bashur, durch Todesurteile gegen Aktivistinnen in iranischen Gef\u00e4ngnissen oder durch die systematische Verweigerung medizinischer Versorgung f\u00fcr politische Gefangene, folgen einer koh\u00e4renten Logik. Die Islamische Republik betrachtet die kurdische Freiheitsbewegung als existenzielle Bedrohung. Die Tatsache, dass Frauen in dieser Bewegung eine zentrale Rolle einnehmen, macht sie zu einem bevorzugten Ziel dieser Politik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Krieg hat dieses Muster nicht geschaffen, aber er hat ihm neue Mittel und eine neue Legitimationsgrundlage gegeben. Waffenstillstand hin oder her: In Kurdistan hat der Beschuss nicht aufgeh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quellen: The Amargi, NCRI Women&#8217;s Committee, Amnesty International, Hengaw Organisation for Human Rights, Kurdistan Human Rights Network, Deng\u00ea Bin\u00e7avkiriy\u00ean Kurd \u00fb \u00ceran\u00ee, KJK-Erkl\u00e4rung (April 2026), Channel 8, Rudaw, JIN TV, Rojhelat Info<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Intensivierung des bewaffneten Konflikts zwischen dem Iran und den USA und Israel betrifft insbesondere kurdische Frauen: K\u00e4mpferinnen der Oppositionsparteien in den Lagern im Nordirak (Bashur), politische Gefangene in iranischen Gef\u00e4ngnissen sowie Zivilistinnen in Rojhilat, dem iranischen Teil Kurdistans. 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